ggf Netwalk 18. – 24. September 2022 im Salzkammergut

Netwalk 2022

Auch in diesem Jahr werden wir wieder gemeinsam gehend fasten!
 

Ausschreibung & Anmeldung

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Ziel

Ziel des ggf Netwalks ist es, die ggf Trainer*innen, Mitglieder und Gäste zu versammeln und sich fastend, gehend, redend und schweigend auf das Wesentliche zu besinnen:

  • Wohin geht das Fasten?
  • Wohin geht die Welt?
  • Wohin gehe ich?

Zahlen und Fakten

Zunächst ein paar Zahlen und Fakten zum Netwalk 2022

  • 3000 Höhenmeter
  • 55 Kilometer
  • 28 Maximale Teilnehmer:innenzahl
  • 6 Tagesetappen
  • 6-8 Stunden tägliches Gehen
  • 6 Klingende Starts in den Tag
  • 4 Unterkünfte
  • 2 Fastenmethoden: Buchinger- und Basenfasten
  • 2 Mal Sauna
  • 1 Genussfest im Anschluss
  • 1 Ausschreibung des Netwalks

Was erwartet Dich? Ausgewählte Highlights:

  • Du wanderst entlang der ältesten Pipeline der Welt.
  • Du besuchst eine geheime Kirche in einer Felshöhle.
  • Du begrüßt Nase an Nase den “Indianer vom Kalmberg”.
  • Du wandelst am Drehort von Marlen Haushofers “Die Wand”.
  • Du erfährst, warum der Herrenweg so heißt.
  • Du lernst den “Christine-Fegerl-Weg” kennen 😉
  • Du gehst jeden Tag zwei drei Stunden in Stille.
  • Du erlernst den Fastenschritt, der dich über jeden Berg trägt.
  • Du erlebst die Abwechslung von schlichter Hütte und Wellnessoase.
  • Du erfährst die Bedeutung von Salz & Wasser für die Region.
  • Du erwanderst eine der schönsten Kulturlandschaften Europas.

Was ist geplant?

Wir treffen am Sonntag zu Mittag in Bad Goisern ein. Gemäß dem Motto „Ohne Fußabdruck durch die Alpen“ empfehlen wir eine Anreise mit dem Zug, die euch durch eine der schönsten Bahnstrecken der Welt bequem und sicher ans Ziel bringt.

Unsere gemeinsamen Tage beinhalten wieder eine feine Mischung von Aktivität und Entspannung, wobei wir in diesem Jahr darauf achten, dem persönlichen Rückzug mehr Zeit zu geben. Vor dem „Frühstück“ locken Morgenaktivitäten und nach guter Tradition werden wir mit einem klingenden Start aufbrechen. Während der Wanderungen finden wir täglich Zeit, einige Stunden in Stille zu gehen, und natürlich für ausgedehnte Pausen. Abends runden Impulsvorträge das Programm ab, aber nicht zu viele und dies hängt von euren Beiträgen ab. Die Programmkoordination übernimmt in diesem Jahr Mario Sacher.

Am Sonntag werden wir einiges über Geschichte und Kultur dieser besonderen Gegend erfahren, die so stark von den Elementen Salz und Wasser geprägt ist. Unser erstes (und auch letztes) Quartier ist das Luise-Wehrenfennig-Haus. Es bietet uns viel Platz, ist seit vielen Jahren auf Fastenpilger:innen eingestellt und ermöglicht Mehrbett-, Doppel- und auch Einzelzimmer. Wir werden uns an diesem Tag eingehen und uns auf die bevorstehende Tour mental vorbereiten. Am nächsten Tag steigen wir zur Goiserer Hütte auf. An diesem Aufstieg können wir den Fastenschritt üben und lernen, wie wir auch steile Etappen ohne Anstrengung bewältigen. Zur Belohnung durchqueren wir einen der zauberhaftesten Lerchenböden der Gegend. Die Hütte hat  – Überraschung – seit diesem Jahr einen veganen Koch! Sie ist eine besonders schöne Hütte, kürzlich renoviert, mit prachtvollem Ausblick, und hat 28 Plätze (daher die Beschränkung auf diese Teilnehmerzahl), allesamt Mehrbettzimmer. Auf Wunsch kann das Gepäck mit der Materialseilbahn hinaufgebracht werden. Von dort geht es, nachdem wir in den Morgenstunden den felsigen Indianerkopf am Hohen Kalmberg begrüßt haben und uns in der Höhlenkirche versammelt haben, bergab, über den von Christine Fegerl im Vorjahr ausgekundschafteten idyllischen Weg zum Pass Gschütt. Von dort werden wir uns einen Transfer zum Dachsteinresort gönnen. Nach dem Hüttenzauber lesiten wir uns zwei Tage Luxus, es gibt einen Wellnessbereich mit Indoor Pool und für Mutige einen nahe gelegenen Schwimmteich. Auch hier gibt es Doppelzimmer und Einzelzimmer. Dann geht es wieder bergauf: über den Herrenweg auf die Gablonzer Hütte. Auch für diese Etappe kann ein Gepäcktransport organisiert werden. Die Gablonzer Hütte liegt auf der Schulter des Gosaukamms, der uns mit seinen 60 Gipfeln amüsiert, und wir schauen auf den Gosauer Gletscher des Dachsteins hinüber. Hier gibt es eine Auswahl von kleineren Zimmern, allerdings keine Einzelzimmer und auch Doppelzimmer nur ganz beschränkt.  Nun ist es schon Freitag und wir brechen zur letzten Etappe auf: es geht bergab (optional mit Gondel) zu den smaragdfarbenen Gosauseen, wir wandeln auf Marlen Haushofers Spuren (Drehort für Die Wand) zum hinteren Gosausee, wo wir fastenbrechen. Dann geht es mit dem Postbus zurück nach Bad Goisern, ins Luise-Wehrenfennig-Haus, wo die Vollfaster:innen ihr erste Suppe mit Inhalt bekommen :-).

Auch in diesem Jahr findet das Genussfest direkt im Anschluss statt. Das Programm ist in Planung, aber so viel sei verraten: am Vormittag genießen wir wieder Mario Sachers Fastenkabarett.

Typischer Tagesablauf

Dies ist ein typischer Tagesablauf, der an die Strecke, das Wetter und Zustand der Gruppe angepasst wird:

07:30 / 8:00 Morgenimpuls / Morgentee bzw. Basenfrühstück
09:00 Aufbruch – Langsames Gehen im Fastenschritt mit häufigen kurzen Trinkpausen. Einige Stunden in Stille.
13:00 – 14.30 Ausgedehnte Pause, Stärkung mit Gemüse-Obst-Saft bzw. Basenbox, Mittagsrast im Liegen (wenn das Wetter mitspielt).
14:30 Aufbruch zur zweiten Tageshälfte, eventuell Anleitung zu Austausch zu bestimmten Fragen in Kleingruppen
16:00 – 18:00 Ankunft im Quartier
19:00 Fastenbrühe /Basenfastenkost
19:30 Abendrunde, Zeit für eure Impulsvorträge, Erfahrungsberichte, Dehnungs- oder Entspannungsübungen, Singen, Tönen, Musizieren, Meditation, Zitate, Gedanken, Diskussionsthemen u.u.u

Rückblick Netwalk 2021

Hier könnt ihr einen Rückblick auf den Netwalk 2021 am Hemma Pilgerweg werfen, um einen Eindruck zu gewinnen.

Youtube Fotobericht Netwalk 2021: https://www.youtube.com/watch?v=658SBbCzmRU

 

Rückblick ggf Netwalk 26.9.- 2.10. Hemma Pilgerweg

Rückblick Netwalk

Dies ist ein Rückblick auf den ersten ggf Netwalk. ggf stand hier für „gemeinsam gehend fasten“.
Hier geht es zum
Fotobericht Netwalk 2021: https://www.youtube.com/watch?v=658SBbCzmRU

Ziel

Ziel war es, die ggf Trainer*innen zu versammeln und sich fastend, gehend, redend und schweigend auf das Wesentliche zu besinnen:

  • Wohin geht die ggf als Verein?
  • Wohin geht das Fasten?
  • Wohin geht die Welt?
  • Wohin gehe ich?

Zahlen und Fakten

Mit dem Netwalk konnten wir ein abwechslungsreiches Programm entlang des Hemmawegs von Bleiburg bis Gurk gestalten. Zunächst ein paar Zahlen und Fakten:

  • 2500 Höhenmeter
  • 80 Kilometer
  • 23 Teilnehmer*innen
  • 12 Basenfaster*innen, 11 Buchingerfaster*innen
  • 12 geimpfte, 11 ungeimpfte
  • 6 Tagesetappen
  • 6-8 Stunden tägliches Gehen
  • 6 Klingende Starts in den Tag
  • 4 Unterkünfte
  • 3 Mal Sauna
  • 2 ortskundige Pilgerbegleiter*:  Elisabeth und Roland
  • 1 mobile Einheit zur Versorgung mit Fastenspeisen und -suppe
  • 1 Autobus zur Abkürzung mancher Etappen und Transport der Rucksäcke
  • 1 berührendes Treffen mit Bio-Pionier Hannes Tomic
  • 1 Glockengeläute in Gurk
  • 1 Untendurchkriechen unter Hemmas Sarkophag
  • 1 Fastenkabarett
  • 1 verlorenes und wiedergefundenes Handy
  • 1 Ausschreibung des Netwalks
  • 0 verlorene Netwalker*innen

Was haben wir erlebt?

Am Sonntag empfing uns Hans-Peter Premur, Bischofsvikar, Seelsorger und Fastentrainerkollege in Bleiburg und führte uns durch das Werner Berg Museum. Nach diesem Kulturgenuss starteten wir unsere gemeinsame Wanderung, begleitet vom Segen Gottes. Die folgenden Tage beinhalteten eine feine Mischung gemeinsamer Aktivitäten. Bevor wir zu den Wanderungen aufbrachen,  lockten Aktivitäten wie der klingende Start in den Morgen, der Yoga-Fasten-Gruß oder Meridiandehnungsübungen. Während der Wanderungen fanden wir Zeit zum Gehen in Stille, zu Selbstreflexion, aber auch für Achtsamkeitsübungen und Austausch im Gehen und natürlich für ausgedehnte Pausen. Abends rundeten Impulsvorträge das Programm ab.

Am Ende unserer Fastenwanderung nahm uns Hans-Peter in Gurk wieder in Empfang. Er zeigt uns das beeindruckende Stift Gurk, das zu den bedeutendsten romanischen Bauwerken Europas zählt. Die Stille in der 100säuligen Krypta lud zur Besinnung auf die vergangenen Tage und einer bewussten Ausrichtung auf die Zukunft ein. Das rituelle Kriechen unter Hemmas Sarkophag, während die anderen dazu sangen, war der unvergessliche Schlusspunkt unseres Netwalks.

Ab Freitagabend ging es nicht mehr um Verzicht und Konzentration aufs Wesentliche, sondern wir öffneten uns wieder dem Draußen und dem Genuss: Bei Mario Sacher`s Kabarett konnten wir das Lachen und Leben genießen, beim Genussfest am Samstag nicht nur herrliches, regionales und saisonales (Aufbau)Essen, sondern auch die Geborgenheit in einer Gruppe Gleichgesinnter und die Inspiration durch die Gemeinschaft. So teilten wir beim Genussfest die Früchte des vorangegangenen Walks mit den neu Hinzugekommenen.

Wir freuten uns sehr darüber, dass Waltraud Bittner und Walter Surböck, die die ggf im Jahr 1998 gemeinsam mit Hans-Peter Premur gegründet hatten, gekommen waren. Und dass auch Monika Höfler, Heinz Bixa und Veronika Gaugeler-Senitzer am Genussfest teilnahmen.

Typischer Tagesablauf

Um die wohltuende Erfahrung des Fastentrekkings mit Weiterbildung und Netzwerken zu verbinden, hatten wir uns folgende Tagesablauf überlegt:

08:00 Morgentee (bzw Basenfastenkost) und Morgenimpuls
09:00 Aufbruch – Langsames Gehen im Fastenschritt mit häufigen kurzen Trinkpausen. Für einige Stunden bleiben wir in der Stille, um ganz bei uns zu sein, hineinzuhorchen und offen zu sein für die feinen Impulse unserer Seele.
13:00 – 14.30 Nun ist es Zeit für eine ausgedehnte Pause, in der wir uns mit Fastenbrühe, oder alternativ Obst/Gemüsesaft bzw. Grapefruit stärken (bzw. bzw Basenfastenkost) und die Gelegenheit zu einer Mittagsrast im Liegen um der Leber etwas Gutes zu tun (wenn das Wetter mitspielt) nutzen.
14.30 Uhr geht es weiter, jetzt ist die Zeit für angeregten Austausch von Erfahrungen, Erlebnissen und Fragen, die uns beschäftigen. Wir laden alle Teilnehmerinnen herzlich ein, sich selbst der Gruppe zu präsentieren – nach dem Motto, dass wir alle von allen etwas lernen können. Das kann ein kurzer Input während einer Wanderpause am Nachmittag sein, eine Übung, die ihr gerne mit euren KollegInnen teilen wollt oder eine Meditation. Eurer Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt! Je nach Weglänge und Programm rechnen wir
16:00 – 18:00 Ankunft im Quartier
19:00 Fastenbrühe (bzw Basenfastenkost)
19:30 Abendrunde, Zeit für eure Impulsvorträge, Erfahrungsberichte, Dehnungs- oder Entspannungsübungen, Singen, Tönen, Musizieren, Meditation, Zitate, Gedanken, Diskussionsthemen u.u.u

 

Save the Date Netwalk 2022: 18.-24. September

Alle sind herzlich willkommen, mitzugehen. Wo wir gehen, entscheidet sich Ende Jänner. Euer Interesse, mitzugehen, könnt ihr zwischenzeitlich bei barbara.hrach@gesundheitsfoerderung.at deponieren.
Link auf Netwalk 2022