Was ist Heilerde?

Die einzigartige Mineralienzusammensetzung mit einer außergewöhnlichen Bindungsfähigkeit macht naturreinen Löss zum bewährten Heilmittel

So einfach und doch so effektiv: Bereits in der Antike wussten Menschen, dass eine Auflage aus natürlicher Erde eine heilsame Wirkung zeigt. Doch dieses Wissen geriet im Laufe der Jahrhunderte in Vergessenheit. Erst im 19. Jahrhundert, mit dem Aufkommen der Naturheilkunde, besann man sich wieder auf die heilenden Kräfte der Natur. Einer der bedeutendsten Heilkundler seiner Zeit war Adolf Just (1859-1936), der die heilende Erde wiederentdeckte und sie „Heilerde“ nannte. Nach langem Suchen hatte er einen Lössboden mit einer einzigartigen Zusammensetzung entdeckt: Er enthält alle lebenswichtigen natürlichen Mineralien und Spurenelemente und eignet sich besonders gut für medizinische Anwendungen. Er besteht aus Silikat, Kalkspat, Feldspat, Dolomit, Dreischichttonmineralen und Montmorillonit. Diese Mineralien bestehen aus den häufigsten Elementen der Erdkruste wie Silizium, Kalzium, Eisen, Kalium, Magnesium und Natrium sowie Spurenelementen wie Kupfer, Mangan, Nickel und Zink. Man nimmt an, dass der Löss aus Gesteinen entstanden ist, die mit den Gletschern der letzten Eiszeit, Diluvium genannt, nach Deutschland transportiert wurden. Bei diesem Transport wurde das Gestein bis zur Pulverform zerkleinert und durch den Wind an seine jetzigen Lagerstätten geweht.

Fein vermahlen ist Heilerde besonders wirksam

Die Wirkung dieser heilenden Erde wird zusätzlich verbessert, wenn man den Feinheitsgrad durch Vermahlen erhöht. Heute wird sie mit modernster Technik schonend aufbereitet: Um mögliche Keime abzutöten, trocknet man Heilerde zuerst bei 130 Grad. Anschließend wird der Löss fein vermahlen und in unterschiedliche Feinheitsgrade gesiebt, um die jeweilige therapeutische Wirkung zu erhalten.

Durch ihre große innere Oberfläche entwickelt die fein vermahlene Heilerde ein besonderes Bindungsvermögen. Deshalb kann sie andere Stoffe wie ein Schwamm binden (ad- und absorbieren). Aufgrund ihrer Zusammensetzung kann sie überschüssige Säure schnell und effektiv binden.

Der Wirkstoff Heilerde wirkt innerlich gegen Sodbrennen, säurebedingte Magenbeschwerden und Durchfall, beruhigt Reizmagen und Reizdarm, hilft, den Cholesterinspiegel zu senken und fördert die Entgiftung. Als mineralischer Katalysator kann sie zellschädigende freie Radikale aus der Nahrung abbauen. Außerdem lindert sie Beschwerden, die durch eine Histamin-Intoleranz verursacht werden. Äußerlich angewandt, bessert sie Akne, Muskel- und Gelenkbeschwerden sowie Entzündungen.

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